2003-10-08
Spaß beiseite
Alles bricht um, wie nach einem Tornado liegt es gebrochen, zusammen gebrochen die Welt, wie wir sie kannten, wie wir sie liebten, wie wir sie wollten.
Die Säule Amerika ist weg gebrochen, das erklärt vieles.
Der Spaß hört auf, wenn mit den Türmen die Ideen und Hoffnungen stürzen, die unser Leben erfüllen, die dem modernen Leben einen würdigen Halt gegeben haben.
Freiheit an erster Stelle, und wenn sie zurück geht, beschnitten und eingeschränkt, inzwischen schon verspottet wird, dann ist es allerhöchste Zeit.
Ich will das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, und an den Absichten und Grundsätzen der US-Regierung ist sicherlich das eine oder andere, das auch unsereinem nicht nur plausibel bleibt, sondern wert ist und beachtlich.
Die konservative Regierung George W. Bush vertritt gesellschaftspolitische Grundsätze, die wir nicht über Bord gekippt wissen wollen, nur weil uns vielleicht die amerikanische Politik gegen den Islam nicht gefällt.
Wenn die USA erst einmal erkennen, daß der Islam und die christ-fundamentalistischen Grundsätze der Republikaner nicht von vornherein ideologische Feinde sind, sind wir schon einen großen Schritt weiter.
Wenn aber der Papst geht und die Grundsätze in der amerikanischen Politik keinen Bestand haben, bleibt nur noch der Islam.
Die sich heute gegenseitig verteufeln und bekämpfen, haben gleichwohl einen gemeinsamen Feind, der freilich mit Grundsätzen und Ewigkeiten absolut nichts mehr am Hut hat.