2003-10-20
Du kannst nicht allein gehn
Du mußt es tun, darum
Nicht ohne die andern, mußt es tun, wenn es dir bestimmt ist, nun kannst du wählen.
Wohin überhaupt?
Der alte Dschuang Dsi verließ seine Hütte nicht, war nicht zu locken, glaubte das Glück in der Beständigkeit und die an ihrem Platz, den man nicht verlassen soll, um die Erfüllung und das Nirvana zu finden.
Das habe ich von dem weisen Chinesen übernommen, Dschuang Dsi zog ich dem Kung Fu-Dsi vor, und darin liegt mein Anteil.
Ich hatte von Dschuang Dsi übernommen, hatte angenommen, was bereits in mir war, sonst hätte ich mich anders verhalten, anders entschieden, anders gewählt, mich dem anderen oder auch einem Dritten oder Vierten zugewandt.
Wie die Torah das Ende oder die Erfüllung meiner Philosophie, so war Dschuang Dsi der Denker meines Herzens oder meiner Seele, meiner Intuition.
Er hatte mich gefunden, als ich ihn fand, man soll nicht glauben, dieses Schwert habe nur eine Schneide.
Durch die Torah entdeckte ich Gott, und er entdeckte mich, anders hätten wir uns verfehlt.
Ich mußte mich nicht auf den Weg machen.
Sie hätten mich denn gerufen.
Ich ging nicht nach China, China kam zu mir, ohne daß wir uns die Mühe der großen Wanderung machten.
Dschuang Dsi weiß, was er an mir hat.