2003-10-09
Innere Angelegenheiten
Nach welchen Prinzipien?
Die Prinzipien liegen auf dem Tisch, stehen in den Bücherregalen, sie altern nicht, wie die Lehren des Papstes nicht altern, sondern mit dessen Älterwerden wie jünger werden, uns alle überleben, das ist der einfache Grund.
Ich will die Sache vereinfachen, indem ich mich auf zwei Begriffe festlege: Torah&Shariah.
Es mag überraschen, daß diese Verknüpfung noch nicht explizit in Erscheinung trat, neu ist der Gedanke hier nicht.
Es sei auch klar gestellt, daß ich keine Meinung äußere, sondern Gottes Wort verkünde, was auf so lockere Art und Weise in unserm Umfeld keine Überraschung mehr ist.
Ich meine, ich muß das nicht weiter begründen, tue es aber dennoch.
Die laxe Tour, die nicht ernst nimmt, was verdient, ernst genommen zu werden, und jeden Quatsch, der keiner Beachtung wert ist, in die höchsten Ränge hievt, hat ihre Zeit gehabt; wir finden - unterschwellig - in vernünftige Denkverhältnisse zurück.
Was vernünftig ist, hat keine Zeit, und das unterscheidet es von den phänomenalen Eintagsfliegen, die über die Bildschirme schwirren und die Zuschauer für dumm verkaufen.
Das muß ein Ende haben, denn schließlich hat die Wahrheit, die nicht zeitgebunden ist, auch ein Recht derer zu vertreten, die ihr treu geblieben sind.
Jeder chaotische Zustand schreit nach Veränderung seiner selbst, nach einer Ordnung, die nun allerdings in verschiedenen Formen auftreten kann, da ist Vorsicht geboten.
Der Ruf nach dem "starken Mann" - "law and order" - klingt schrill und falsch, wo Rechtlosigkeit nach Änderung verlangt; denn mit "starken" Begriffen ist die kräftige Einschränkung der Demokratie gemeint, was ihrer Abschaffung gleich kommt.
Wenn aus der Demokratie mit der Zeit eine Dämokratie wird, in der keine Alarmglocke mehr anschlägt, ist es meist schon zu spät.
Die Prinzipien, wie gesagt, liegen auf dem Tisch.
Umschreibungen von Dauer und Rechtssicherheit.
Innere Widersprüche zum Nachdenken gratis.