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Qimosh - The New Qomish

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2003-12-17

Anonymus

Das Selbe

Die Leichenfledderei ist kein Königssport, ist eine ekelhafte Rechthaberei

Dafür haben wir inzwischen eine lange Reihe von Beispielen.

Die Kriecher sind die Trampler, die Unterwürfigen können und kennen es nicht anders, und in schlechten Zeiten werden sie gebraucht, als Kriecher oder als Trampler.

Seine treuesten Anhänger trampelten später auf seinem Leichnam herum, sie waren besessen davon, es ihm zu zeigen, an ihm ihre Wut auszulassen, sie kannten keine Gnade, kein Erbarmen, nein, dieser da hatte sie gedemütigt und sollte nun in den Boden gestampft werden.

An ihrem Haß sind die Kriecher zu erkennen.

Sie lagen im Staub, bewunderten und verherrlichten, sie rasten vor heller Begeisterung und trampelten jeden nieder, der die Ruhe bewahrte und den Spuk als Spuk, der vorüber gehen würde, erkannte.

Die Deutschen erlebten es nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Kriecher sich zu Anklägern und Scharfrichtern erhoben.

Die Russen haben es nach Stalins Tod erlebt, als der Lakai Chruschtschow seine alte Rechnung aufmachte.

Die Rumänen, als die Securitate-Getreuen ihren Meister und Führer Ceausescu und seine Frau hinterrücks ermordeten.

Saddam wurde schließlich von seinen einstigen Dienern verraten.

Ich meine, nicht die Gegner und Feinde rechneten mit dem Feind ab, sondern die scheinheiligen und feigen Handlanger, Mitläufer, die Exekutoren gaben's ihrem Master zurück, als er sich nicht mehr wehren konnte, zu Lebzeiten hätten sie es nicht gewagt.

Die Unterdrücker erfahren so - auf diese Weise - ihre gerechte Strafe, sie umgaben sich mit Kriechern, und Kriecher treten nach, der Schaum vor ihren Mündern zeigt das Maß, in dem die Kriecher sich mit dem Despoten einst identifizierten.

Die Aufrechten kämpften, solange der Gegner als Feind noch zu erkennen war, sie treten nicht den Mann vor ihren Füßen, sie wissen, daß ein Ebenbürtiger die Niederlage erlitt.

Auf der Ebene der geschichtlichen Kämpfe agieren Helden und Feiglinge, nicht Böse und Gute.

Nebukadnezar, die Zerstörer Trojas, Pharao, Yehoshua, Alexander der Große, Julius Caesar, Nero, Hanibal, Attila, der Prophet Mohammed, Dshingis-Khan, Ivan der Schreckliche, die spanischen und portugiesischen Eroberer des alten Maya-Landes, die europäischen Kolonialisten, Elizabeth I., Isabella von Spanien, Napoleon, Stalin, Hitler, Saddam Hussein waren keine Monster, ohne deren Bosheit die Geschichte anders verlaufen wäre, sie waren Inkarnationen des Weltgeistes, nicht aufzuhalten und auch nicht zu retten.

Diese historischen Kräfte agieren jenseits von Gut und Böse, und wenn wir Normalen über sie zu Gericht sitzen, weil wir ihre Maßlosigkeit und Verruchtheit nicht ertragen, so hat auch das seine Richtigkeit, obwohl es nichts am Geschehen ändert, sondern nur unsere Bedeutungslosigkeit demonstriert.

Wer den Richter anruft, bekundet damit seine Ohnmacht, der Mächtige ruft nicht, er richtet nach eigenem Gutdünken und in eigener Vollkommenheit.

Mit dem Karren der Moral kommen wir angefahren, wo nichts nach Moral und Sittlichkeit funktioniert hat, wir schieben den Karren vors große Tor der Gerechtigkeit, als ob noch zu rechten wäre, wo soeben gerichtet worden ist.

Jeder Krieg ist ein Verbrechen, jeder Kriegführende ein Kriegsverbrecher...

Oder der Krieg ist der Vater der Dinge, wie Heraklit erkannte und die Bibel uns berichtet...

Verbrecher ist nicht, wer die Kriege führt...

Verflucht sei, wer des Herrn Werk lässig tut; verflucht sei, wer sein Schwert aufhält, daß es nicht Blut vergieße!

Jeremia 48:10

Das Schwert Gottes hat einen Namen

Aber des Herrn Wort geschah zu Jeremia in Tachpanhes:

Nimm große Steine und vergrabe sie in dem Boden am Eingang des Hauses des Pharao in Tachpanhes, so daß die Männer aus Juda es sehen, und sprich zu ihnen:

So spricht der Herr Zebaoth - der Gott der Streitkräfte! -, der Gott Israels:

Siehe, ich will hinsenden und meinen Knecht Nebukadnezar, den König von Babel, holen lassen und will seinen Thron oben auf diese Steine setzen, die ich eingraben ließ; und er soll seinen Thronhimmel darüber ausspannen.

Er soll kommen und Ägyptenland schlagen und töten, wen er trifft, gefangenführen, wen er trifft, mit dem Schwert erschlagen, wen er trifft.

Und ich will die Tempel Ägyptens in Brand stecken und niederbrennen und ihre Götter wegführen. Und er soll Ägyptenland lausen, wie ein Hirt sein Kleid laust, und mit Frieden von dannen ziehen.

Er soll die Steinmale von Bet-Schemesch in Ägyptenland zerbrechen und die Götzentempel in Ägypten mit Feuer verbrennen.

Jeremia 43:8-13

An wen er seine Worte richtet, der Gott Israels ist der Herr der Geschichte und damit der Gott des Krieges als des Vaters der Dinge, wie Heraklit sagt.

Du wirst alle Völker vertilgen, die der Herr, dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen, denn das würde dir zum Fallstrick werden.

5. Mose/Deut. 7:16

Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!

5. Mose/Deut. 32:42

Denn ich habe mir Juda zum Bogen gespannt und Ephraim darauf gelegt und will deine Söhne, Zion, aufbieten gegen deine Söhne, Griechenland, und will dich zum Schwert eines Riesen machen.

Sacharja 9:13

Und der Herr wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz, und Gott der Herr wird die Posaune blasen und wird einherfahren in den Stürmen vom Südland.

Sacharja 9:14

So mag und möge es geschehen, wie es immer geschah; denn das Gesetz Israels ist das Gesetz der Geschichte.

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