2003-12-21
Shariah für Saddam
Saddam Hussein ist wie alle politischen Verbrecher ein "Knecht Gottes" jenseits von Gut und Böse, was aber nicht heißt, daß er einer irdischen Gerechtigkeit damit entzogen sei.
Der Gefangene der Amerikaner - Saddam Hussein - muß vor Gericht gestellt werden, so verlangt es das Gesetz.
Er muß vor ein islamisches Gericht gestellt werden, die besten Rechtsgelehrten des Islam sollen über ihn richten, denn die islamischen Länder - nicht der Westen, nicht die Amerikaner, nicht die Israelis - sind die Hauptleidtragenden seiner verbrecherischen Politik.
Ein gerechtes Verfahren nach islamischem Gesetz wird die ganze Verwicklung der Weltmächte in das "Historische Phänomen Saddam" aufzuklären haben.
Wenn islamische Gerechtigkeit einzieht, wird die demütigende "Gefangennahme", sprich: Entwürdigung des arabischen Mannes Saddam Hussein durch die Amerikaner zu einem anti-islamischen Zusammenspiel entlarvter Komplizen - kurz vor der Verhandlung in Anwesenheit oder Abwesenheit...
Ein islamisches Gericht wird nicht zulassen, daß einer der Angeklagten sich - unterm Heiligenschein als "Guter" - davon macht.