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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
2002-08-05
Was wie ein Widerspruch aussieht, hat nichts davon. Was ich jetzt erzähle, glaubt mir keiner.
Der Junge war kaum ein Jahr alt, als er den Ofen heizte. Er trug zehn Briketts zusammen, schob sie ins Feuerloch, wo die Glut von gestern noch nicht ausgegangen war, schloß die Tür wieder. Er wußte, daß die Aschtür darunter offen bleiben mußte, das hatte er sich abgeguckt.
Ein halbes oder Dreivierteljahr später brühte er morgens für seinen Papa den Frühstückskaffee. Er stellte sich nebeneinander zwei Stühle vor das Abwaschbecken. So konnte er den Wasserhahn erreichen.
Er schöpfte die Kanne voll Wasser und goß es in die Kaffeemaschine, die er über den zweiten Stuhl erreichte.
Er tat einen Papierfilter in den Trichter, nahm den Kaffeelöffel und füllte das Kaffeepulver ein. Er bekam den Löffel nicht ganz voll, so schaufelte er mehrmals, bis die richtige Menge im Filter war.
Er klappte den Deckel über den Becher und drückte den Schalter. Der Papa kriegte seinen Kaffee, bevor er zur Arbeit fuhr, der Junge trank davon einen Rest und sagte, daß er "bitter" sei.
Der kleine Löwe wird in fünf Tagen 21 Monate alt. Wenn ich daran denke, so ist mir, als ob dieser besondere Mensch bereits sein Schicksal abträgt, und er tut es mit Freude und List.
Ich weine nicht, doch wenn ich daran denke, muß ich weinen.
Er reagiert auf etwas, aber wie er es tut, das ist wahrlich eine Revolution.
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