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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
2002-06-15
Der Familienname Krakel stand ja schon fest. Die ganze Familie stand unter dem Schwerte des Krakelns, was eine volkstümliche Umschreibung ist, es umschreibt nämlich das Schreiben, womit ich sicherlich nichts Neues sage oder Altes verrate.
Lex ist das Wort, ist das Gesetz. Danach stehe ich also oder bewege ich mich unter dem Gesetze des Schreibens, jenem Gesetze, das ich mit dem Schwerte verglich.
Es war eine unbewußte Namensgebung. Eher eine Verlegenheitsentscheidung, weil schnell ein Name herbei sollte, um eine Lücke in der Redaktion zu schließen.
Einer schreibt dann eben für zwei oder auch drei, wenn Not am Mann ist, was ist schon dabei. So kam ich zu meinem Namen, den ich aber nun nicht mehr ablegen möchte, weil er inzwischen so etwas wie ein Eigenleben entwickelt hat.
Lex Krakel ist wie Tor Weilach ein widersprüchlicher Typ. Oder Felix Pech. Ich meine, dahinter verbirgt sich niemand. Lex Krakel ist eine Idee.
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