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Die Freiheit ist unsere Sicherheit
2002-07-07
Olenin Terek, Der Mann aus Grosny. Seine Spur führt nach Berlin... Roman
© 2002 by Eurasischer Verlag Hans Wagner, Altomünster
Bereits der Name des Autors klingt wie ein Programm.
Ein Motto des Buches, es stammt von Konfuzius, lautet: Es ist kein Platz für zwei Sonnen am Himmel...
Ein zweites: Es gibt auf dieser Welt kein Recht ohne Macht, und keine Macht ohne Kraft.
Olenin Terek nennt auch die Quelle des Spruchs: "Deutscher Politiker, 1945 durch Suicid aus dem Leben geschieden, am Ende seiner Macht und seiner Kraft." Nicht gerade eine Empfehlung.
Das Auffallende gleich zu Beginn ist die undialektische Sicht, die Vorstellung, daß alle Völker Eurasiens friedlich miteinander leben könnten, daß es keine Reibereien, keine inneren Widersprüche, letztendlich keine Gegensätze gäbe... Wenn nur erst der allen gemeinsame Feind erkannt worden ist.
Karamsin war der erste, der... das Wort ergriff... "Was hielten Sie davon, wenn wir... das Bild von 1814 kurz anhalten würden... Das Bild, das ich meine, ist das folgende: Drüben Amerika, noch fern auf seiner maritimen Außenposition. Hier eine Allianz, die mit Rußland auf der einen Seite bis zum Pazifik reichte, bis dahin, wo fünfzig Jahre später der Zar Wladiwostok erbauen ließ, und die im Westen, also auf der anderen Seite, mit dem niedergeworfenen Frankreich an den Atlantik stieß. Das war doch für einen Wimpernschlag der Weltgeschichte eine unglaubliche, geradezu ideale und richtungweisende Situation auf unserem Großkontinent." (...)
Jekaterina Scheremetjewa...: "Ich gebe zu, es klingt ketzerisch, aber ich habe mir manches Mal schon die Frage gestellt, ob es nicht besser gewesen wäre, einer der großen Eroberer hätte Erfolg gehabt. Irgendeinem Alexander oder vielleicht gar Dschingis Khan wäre es gelungen, in einem großen, schrecklichen Aufwasch alle die blutigen Zäune und Grenzen in Eurasien niederzureißen. Vielleicht wären wir heute die Supermacht und unser riesiger Kontinent würde nicht von außen beherrscht... Zuerst sollten wir unsere Vision öffentlich machen und versuchen, Anhänger dafür zu mobilisieren."
"Wir brauchen dazu einen Verband", griff Karamsin die Worte Jekaterinas auf. "Ich schlage vor, daß wir ihn Organisation Taurage nennen, mit der Kurzbezeichnng OT." (...)
Tschupaschin, der als erster seine Meinung sagte: "Ich finde die Idee großartig und hoffe damit nicht allein dazustehen. Die Erinnerung an die Konvention von Tauroggen, die ja impliziert ist, macht unser ganzes Vorhaben sofort zur Story, wie man heute sagt. Darüber kann man schreiben, Filme drehen." (...)
Europaweit und bis tief nach Asien hinein sollten eurasische Zellen gegründet werden. Im Internet, auf Versammlungen, bei Parteien, überall wo politisch aktive Menschen erreicht werden konnten, wollte man Eurasien thematisieren. Der Großkontinent Eurasien war das Fernziel der Taurager. Das Herz Eurasiens aber war Rußland. (...)
Im Westen hatte man eine viel klarere Vorstellung von Eurasien als im Zentrum des Großkontinents... Man brauchte nur nachzulesen, was der britische Geopolitiker Halford Mackinder am Ende des Ersten Weltkrieges während der Versailler Verhandlungen gesagt hatte... "Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland. Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Welt-Insel. Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt." (...)
Mit der Weltinsel hatte Mackinder damals Eurasien insgesamt gemeint. Der Großkontinent war bei den Angelsachsen schon immer ein geopolitischer Begriff. Und nun, siebzig Jahre später, war fast ganz Eurasien ein Protektorat der USA. In den Herzlanden selbst wurden die amerikanischen Einflußzonen immer größer. Die einzige Weltmacht schickte sich an, den Globus zu beherrschen.
Igor dachte an Karamsin, der jetzt im Peterssaal die Lösung des Problems vorstellen würde. Sie lautete "Partnerschaft mit Europa". Doch diese war nur möglich, daran würde der Professor keinen Zweifel lassen, wenn als Voraussetzung eine Allianz zwischen Deutschland und Rußland zustande kam.
Von der überragenden Bedeutung des russisch-deutschen Verhältnisses war sogar Lenin überzeugt gewesen. Für seine weltweite Revolutionsstrategie hatte er den Grundsatz aufgestellt: wer Deutschland hat, der hat Europa, und wer Europa hat, der hat die Welt.
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Das lange Zitat ist nötig, um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, der Kritiker nähme das Buch nur zum Anlaß, um seine eigenen Vorurteile auszubreiten.
Der "eurasische" Friede, das bleibt festzuhalten, ist ein russischer, ist eine "Befriedung" nach dem Muster Tschetschenien und Afghanistan durch "das Herz Eurasiens". Und Igor Rassow, der Omon-Spezialist, ernennt sich - Arbeitsteilung ist gefragt - zum illegalen Arm der Bewegung.
Wenn Rußland das "Herz" ist, wer ist dann der "Kopf"? In das vorliegende Konzept sind tatsächlich Indien und China einbezogen. Und das soll gutgehn?
Die Vorstellung, daß die Deutschen - wie an anderer Stelle erörtert - "die Engländer Rußlands" werden könnten, hat den Haken, daß die USA im Gegensatz zu Rußland eine mehr als nur vollwertige Wirtschafts- und Industriemacht sind, der gegenüber Großbritannien nur noch zweitrangig sein kann, während Rußland im Verhältnis zu Deutschland sich als nachgeordneten, eher drittrangigen Nutznießer verstehen müßte.
Rußland könnte nicht einmal das England der Deutschen sein.
Nur die momentane militärische Übermacht Rußlands würde daran etwas ändern, und das wäre keine Partnerschaft, sondern ein Satellitenverhältnis. Die DDR läßt grüßen.
Die "russische Idee" von "Eurasien" ist ebenso unweise wie durchsichtig, jedenfalls für den halbwegs Geschichtskundigen. Wer in den Interessenbereich Rußlands gerät, sollte gewarnt sein.
Allein das Modell Tauroggen muß zu denken geben. Die Konvention richtete sich gegen Napoleon, der gewiß ganz Europa bedrohte, aber es auch mit dem Denken der Französischen Revolution vertraut machte. Warum sollte nicht er der "große Eroberer" sein, von dem Jekaterina sprach, der Eurasiens Grenzen niederriß? Oder die Vereinigten Staaten von Amerika?
Nicht weniger, sondern mehr Napoleon hätte Europa gebraucht. Insoweit sind die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges erfreulich, weil sie die Freiheit und die Demokratie nach Europa brachten, auf eine Weise, die der Napoleons haushoch überlegen ist.
Bei aller Sympathie für Rußland und die Russen, es graust einen, wenn man ihre geopolitischen Ideen zu Gesicht bekommt.
Obwohl oder weil sie so raffinierte Schachspieler und Politiker sind, haben sie ständig im Hinterkopf die Vorstellung, daß alle Welt nach Rußlands Pfeife tanzen sollte.
Das Schachspiel ist ein System mit Grenzen. Schach ist ein Königsspiel, in dem für den König und seine Dame alles geopfert wird.
Dagegen haben sich schließlich sämtliche Revolutionen zur Wehr gesetzt. Bauern werden in einer Demokratie nicht - oder heute allenfalls durch rotgrüne Politik - geopfert. Die Bauern im Spiel, das sind wir alle.
Schach ist kein demokratisches Spiel. Daß die Russen darin Meister sind, wirft ein bezeichnendes Licht auf ihr - undemokratisches - Bewußtsein.
Der Geist der Freiheit führt das System ad absurdum. Rußland sollte eigentlich erkannt haben, warum es den Kalten Krieg, der ja eine geistige Auseinandersetzung war, verlor und verlieren mußte.
"Eurasien" als Kontinent, neben den Ideen, gibt es natürlich, doch ebenso kann man sagen, daß es Mehl gibt, aus dem mit Wasser Teig angerührt und Brot gebacken wird.
Aber wir leben nicht nur nicht von Brot allein, es werden vor allem viele Brote gebacken und friedlich verspeist.
Jeder formt und backt sein eigenes Brot. Die Vielfalt ist die Wirklichkeit Europas und Asiens.
Die Europäer, die nicht gerade im Rufe weiser Politiker stehen, haben gleichwohl verstanden, daß sie bei der Einigung zur Europäischen Union auf die europäische Vielfalt nach Nationen, Sprachen, Regionen und Mundarten nicht verzichten dürfen, wenn sie keinen gravierenden Fehler begehen wollen.
Die sozialistischen Mehrheiten in der allerjüngsten europäischen Vergangenheit haben allerdings aus Brüssel so etwas wie eine europäische Zentralgewalt gemacht, die sich um alles kümmert, was sie nichts angeht und wovon sie nichts versteht, die politische Einigung und Verteidigung der gemeinsamen Demokratie jedoch verabsäumt.
Das hat sich mittlerweile zumindest in seinen parlamentarischen Voraussetzungen geändert.
Die weise Lösung für Rußland wäre seine innere Entflechtung und Regionalisierung, der Abschied vom Zentralstaat.
Doch nichts fürchtet Rußland so sehr wie seine eigene innere Pluralität, die offenbar als ein Chaos erlebt und darum panisch weggefegt wird.
Das Chaos entsteht aber durch den Zentralstaat. Moskau kann nicht wissen, was in Sibirien nottut. Moskau kann Direktiven erlassen, und das hat es ja immerfort getan, doch das Chaos nimmt zu.
Die Putinsche Einführung des Kapitalismus unter Beibehaltung der Moskauer Zentralmacht ist ebenso halbherzig wie das chinesische Vorbild. Die Ohnmacht der Regionen ist das Unglück der weiträumigen Zentralstaaten.
Wovor haben die Russen Angst? Vor sich selbst! Die Angst ist berechtigt, von ihnen aber im Wesentlichen noch nicht begriffen worden.
Ihre Lösungsvorschläge sind Verschlimmerungsideen. Immer noch mehr Zentralmacht. Die auch diskutierte föderale Idee - gedacht für Eurasien - sollte erst einmal auf Rußland angewandt werden.
Damit ihnen niemand dazwischenfunkt, soll die ganze Welt unter die Fuchtel Rußlands kommen. Das wird nicht klappen. Und daran leidet Rußland bis in alle Ewigkeit.
Die abstruse Idee des Romans ist es, den deutschen Außenminister Joschka Fischer umzubringen, um das politische Blatt zu wenden.
Das Erregende geht von dem selbsternannten Täter aus, einem Fachmann fürs "Nasse" der Omon-Elite des Innenministeriums in Moskau. Er tut es nicht in dessen Auftrag, hängt aber doch in einer planenden "Sicherheitsseilschaft", die auch nach Deutschland zu seinen Stasi- und KGB-Schläfern reicht.
Sie sind sich einig, nur morden wollen sie nicht, jedenfalls jetzt nicht, nicht in Deutschland, da so was einen schlechten Eindruck hinterläßt.
Igor, so heißt der "eurasische" Todbringer, hat sein Opfer bereits im Visier, doch leider hält ein Regen ihn von der Tat ab, weniger der Regen als die aufgespannten Regenschirme, unter denen die Gesichter, so auch das des deutschen Ministers, vor dem Regen Schutz gesucht haben. Igor sieht sein Ziel nicht mehr.
Warum ausgerechnet Joschka Fischer? Igor "allein hatte die Figur aufgespürt, hatte sie vor dem Lauf. Niemand ahnte etwas. In sicherer Schußweite stand er seinem Ziel gegenüber. Er hatte ihn Sekundenbruchteile im Zielfernrohr, den Minister, die Lokomotive der falschen Entwicklung, der treibenden Kraft zum Nachteil Rußlands und ganz Eurasiens. Den Totengräber" (315).
Zu Beginn des Jahres 2000 wird der deutsche Außenminister Josef Fischer in Moskau offiziell als "Totengräber der deutsch-russischen Beziehungen" bezeichnet. Igor Rassow, glühender Verfechter einer engen Bindung zwischen Moskau und Berlin, ist so aufgebracht, daß er ein Attentat auf den Minister plant. Er hat jahrelang in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny gekämpft und dort das Handwerk des Tötens gelernt. Sein engster Freund ist Politiker und macht im Kreml Karriere, bringt es sogar bis zum Präsidenten Rußlands. Er und Rassow werden schließlich zu Gegenspielern, denn der Präsident muß das Attentat unter allen Umständen verhindern. Rußlands Ansehen steht auf dem Spiel.
Eurasisches Magazin (Klappentext)
Igor ist Superman - Tschetschenenkiller - und ein Stümper obendrein, wie er nur in diesem Buche steht. Bei jeder Gelegenheit hinterläßt Igor - von Nietzsche inspirierte blonde Bestie und Übermensch - seine verfolgbaren Spuren.
Zuletzt wird er von einem Omon-Kollegen - einst Vergewaltiger tschetschenischer Mädchen - ausgeschaltet, weil Moskau es so will.
Allenthalben diese Kombination aus korrekturbedürftiger Fehlhandlung und - charakteristischem - Fehldenken, abgesehen vom verbrecherischen Inhalt.
Eine Demokratie ist flexibel genug, solche Destabilisierungsversuche aufzufangen, ohne dabei ihre rechtsstaatliche Organisation zu ändern.
Die Russen und ihre mitteleuropäischen Freunde müßten doch wissen, daß die vielen Störungsszenarien, die das Sowjetsystem allein in der alten Bundesrepublik veranstalten ließ, nicht in die Niederlage der westlichen Demokratie, sondern in den Zusammenbruch des eurasischen Sowjetreiches geführt haben.
Die "Eurasier" haben ihre Katastrophe selbst herbeigeführt und arbeiten bereits an der Katastrophe von morgen und übermorgen.
Das einsichtige Rußland weiß das alles, so hat es in dem Roman auch das letzte Wort, obwohl der Eindruck stark bleibt, daß mit dem Ausgang der Geschichte nur ein Stück politischer Korrektheit demonstriert werden sollte.
In einem Nachwort schreibt der Autor:
Die Organisation Taurage ist noch immer aktiv. Dafür gibt es Belege. Zum Beispiel fand im Frühjahr 2001, während ich noch an dieser Geschichte schrieb, in Moskau die Gründung des "Eurasischen Bundes" statt. Bei dem Ereignis wurde ein Transparent mit einem Zitat Wladimir Putins entrollt. Es lautete: "Russland ist ein euroasiatisches Land."
Angesehene Geisteswissenschaftler wie der Moskauer Professor Iljin, Leiter der Fakultät für Philosophie der Bauman-Universität, und Professor Panarin, Leiter der Politologischen Fakultät der Staatlichen Universität Moskau, gaben dem Gründungskongreß die Ehre und verliehen ihm so ein beachtliches Gewicht.
Bei der Gründung des "Eurasischen Bundes" wurde eine neue eurasische Denkschule vorgestellt, die die Grundlage für eine "moderne russische Geopolitik" bilden soll. Das eurasische Rußland müsse die "Rolle des Befreiers Europas" übernehmen. Der gemeinsame Feind sei die politische, wirtschaftliche und kulturelle Okkupation durch die USA. Zu den Ländern Europas seien deshalb enge Beziehungen aufzubauen. Moskau müsse außerdem die eurasische Achse herstellen zu Teheran, Peking und Delhi. Die Gründer des "Eurasischen Bundes" bezeichnen sich als "konsequente Anhänger des eurasischen Föderalismus." Gemeint sei damit "strategische Einheit", aber "ethnisch-kulturelle und auch wirtschaftliche Autonomie".
Das liest sich wie früher jedes Sowjetdokument ganz passabel, scheint politisch legitim, wirft aber ein paar wesentliche Fragen auf:
Wie soll - bei voller wirtschaftlicher Autonomie der Mitteleuropäer und Fernasiaten - Rußland jemals auf die Beine kommen?
Bevor es solche Bündnisse von Gleichen wagt, müßte es sich gleich machen, nämlich - außer Konkurrenz - sich föderalisieren, die eigenen Kräfte mobilisieren: Bundesstaat vor Staatenbund.
Das zentrale Problem Eurasiens bleibt der russische ebensowohl wie der chinesische Zentralstaat. Ohne deren Regionalisierung wird Autonomie nur ein schönes Wort bleiben.
Eine innere Entwirrung, Entflechtung und Befreiung wäre eine bisher nicht gekannte Energieentfaltung. Das heutige Rußland als "Befreier" kann nur ein Witz sein.
Ein neu gegliedertes und zudem entgrenztes China würde die Welt aus den Angeln heben und fundamental verändern. Rußland hat eine solche Entwicklung niemals gewünscht, sondern immer gefürchtet und notfalls den Westen, mittlerweile mit Vorliebe die USA, um Hilfe angerufen.
Es ist kein Platz für zwei Sonnen am Himmel, ein Motto des Buches, sagt der Chinese Konfuzius.
Rußlands partielle Leistungen können nicht darüber hinwegtäuschen, daß es in den aktuellen geopolitischen Fragen als "Großmacht" überfordert ist und seine politischen Erfolge meist nur den Fehlern - und strategischen Wünschen! - des Westens verdankt.
Amerika wünscht ein starkes Rußland gegen Europa. Rußlands NATO-Annäherung ist Fehler und Strategema des Westens.
Rußland ist keine Großmacht aus eigener Kraft. Rußland ist ein hochgerüstetes Entwicklungsland, was es für seine Nachbarn zu einer Gefahr macht.
Siehe auch:
Horst Lummert: Eurasien
Horst Lummert: Deutschland - Höllenfahrt oder Wiedergeburt? Eine Warnung vor den "nützlichen Idioten" Rußlands
Dokument: Die Konvention von Tauroggen
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Horst Lummert in kuckuck (kulikri)
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