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Der Krieg ist der Vater der Dinge. -HERAKLIT

Gotthilf Foerster, 2002

Biotelie

Die Chance zur Rettung von Natur und Menschheit

Zwischenbilanz

Die Frage und Suche nach der besten Staatsform hat die Antike bereits beschäftigt; heute hat man sich mit den Unvollkommenheiten der Politik hierzulande abgefunden. Alle Welt vertritt den Standpunkt, daß die Demokratie im jetzigen Zustand eine zwar mängelbehaftete, aber immer noch die bestmögliche Regierungsweise sei. In Band 1 in den Kapiteln 1-3 wurde dargelegt, daß solche Gedankenlosigkeit angesichts der rasant fortschreitenden Naturvernichtung nicht mehr verantwortet werden kann. Die Einwände der alten Denker gegen die Demokratie müssen endlich ernst genommen werden, um diese wirklich optimal zu gestalten. Nie zuvor gab es so viele politische Wissenschaftler und Forschungsinstitute und dennoch keinerlei Bewegung in den politischen Institutionen: das muß uns doch zu denken geben.

Wir haben BIOTELIE als das Mittel, als die Methode für eine DEMOKRATIE-REFORM vorgestellt. Dabei soll das Verhältnis zwischen Politik und Wissenschaft neu geordnet, ja teilweise umgekehrt werden. In Band 2 Kapitel 4 wurde die wichtige und neue Rolle der Medien bei der Aufklärung der Öffentlichkeit und in der Verhinderung eines Übergewichts von Gruppeninteressen über das Gemeinwohl behandelt. Lösungen zur Vorbereitung auf die Lebensaufgaben der einzelnen und die Überlebensaufgaben der Menschheit standen im Mittelpunkt von Kapitel 5 über das Erziehungswesen. Wir kommen jetzt im 3. Buch, das sich mit dem 6. Kapitel über das Sanktionswesen beschäftigt, zur entscheidenden Frage, wie die Einzelnen und Gesellschaft und Staat mit Zwangsmitteln (Gewalt und Drohung) umgehen und umgehen sollen.

Eingehend befaßt sich dieses Buch mit dem internationalen Terrorismus und seiner Bekämpfung und zeigt auf, wie letztere optimal durch BIOTELIE möglich ist. Die Regierungen haben die Lehren aus dem zweiten Weltkrieg nicht gezogen. Die Vereinten Nationen blieben eine fast ebenso unvollständige und schwache Einrichtung wie ihr Vorläufer, der mit so viel Eifer nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Völkerbund. Durch großzügige AUTONOMIE-Versprechungen an die Armenier wurden etwa die Jung-Türken, die nationalistische Partei General Kemal Atatürks, dazu ermutigt, das seit Jahrhunderten besonders in Anatolien lebende, geistig rege und auch geschäftlich sehr erfolgreiche christliche Volk im Zusammenhang mit den Ablenkungen durch die Wirren des ersten Weltkrieges auszurotten. (Man schätzt den Genozid, der von der Türkei weiterhin abgeleugnet wird und der Hitler zur Vorlage für das Verbrechen der Vernichtung der Menschen jüdischer Abstammung diente, auf über eine Million Menschen.) Wer sich auf solche überzogenen Menschenrechtsdeklarationen und auf internationale Hilfe verläßt, der gibt sich selbst auf.

BIOTELIE soll die Vereinten Nationen nicht abschaffen, sondern sogar als Vertretung und Besprechungs- und Entscheidungsgremium der nationalen Regierungen noch wesentlich stärken. Solches ist aber nur möglich unter dem Dach eines kraftvollen biotelen Weltstaates, welcher die militärische Alleingewalt besitzt und künftig einmal gesamten Wirtschaftslebens in allen Ländern mit international gemischten Truppen wie auch mit Zivildienstleistenden präsent ist. Die Zivildienstleistenden haben die Aufgabe, mittels der Durchdringung des gesamten Wirtschaftslebens die nationale Abrüstung zu überwachen. Reine Phantasterei?

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Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Sekante-Verlages. Hervorhebungen, fett oder kursiv, von mir. - H.L./kkkNETred

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