2002-03-30
Ich war bei meinen Freunden, den Asylanten. Wenn ich komme, werde ich wie Mutter Teresa empfangen. Ich erkläre unmißverständlich, daß sie es nicht mir zu verdanken haben, sondern der Einmischung des Staates in die Religionsangelegenheiten seiner Bürger, was wesentlich gegen die Menschenrechte aus der Charta verstößt, die Deutschland immerhin bei der UNO unterschrieben hat. Ich nehme keinen Pfennig für meine "Humanitäre Hilfe".
Gleiches Recht für alle!
Wenn Pastoren in "jüdischen" Gemeinden Rabbiner-Stellen besetzen, ist es ein Problem, auch asylsuchende Christen und Moslems hinzuschicken?
Es ist nur die Konsequenz aus den hiesigen Zuständen.
Immerhin, noch habe ich keinen Rabbi im Pastoren-Gewand in einer Kirche predigen sehen.
Wohlgemerkt, die Bundesregierung, die Polizei, die Einwohnermeldeämter wissen, was ich mache, doch stoppen kann mich keiner.
Ich mache nichts illegal, alles voll legal... - eben, und was legal ist, kann nicht gestoppt werden.
Da der Zentralrat der "Juden" Juden rausschmeißt, sorge ich halt für Ersatz.
Der Zentralrat der "Juden" muß schweigen und die neu gekürten "Juden" aufnehmen, kommentarlos.
Auf so eine Idee können nur "religionslose" Menschen wie ich kommen.
Sich dagegen wehren kann der Zentralrat der "Juden" nicht, denn dies würde ihn öffentlich als eine lächerliche Institution darstellen.
Es fragt sich nur, wie lange noch; denn daß es einfach ist, "Jude" zu sein und automatisch im Humanitären Kontingent dazuzugehören, gar damit nach Israel auszuwandern, spricht sich herum, auch im Ausland...
Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums, sagt, daß ich in allen Punkten recht habe.
Warum tritt er nicht öffentlich dafür ein?
Er sagt, ich werde am Ende gewinnen.
Kann man allein gewinnen? Hat man am Ende nicht die meisten Ex-Juden verloren, wenn man endlich "gewonnen" hat?
Mit Ralph Giordano, Arno Lustiger, Beate und Serge Klarsfeld habe ich auch gesprochen. Sie waren alle erschrocken, legten aber den Hörer auf, sobald ich das Wort "Reichskonkordat" aussprach.
Anbei Duldungsausweis von Seda.
Dokumente
Bescheinigung über die Aussetzung der Abschiebung
Aufenthaltsbescheinigung
Apostille (Convention de La Haye du 5 octobre 1961)
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