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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
2001-08-28
Vgl. Ustad Ridwan Abdul-Muqsit auf der Gegenseite: "Ismael!"
Die indische Republik hat eine fortschrittliche Verfassung, die allen Bürgern gleiche Rechte garantiert. Auf dem Papier sind die Kasten abgeschafft. Konstitutive Ansprüche haben mit der Wirklichkeit meist wenig gemein, das gilt nicht nur für Indien. Es ist ein Problem, an dem die Demokratie wie jede andere Staatsform scheitern wird.
Verglichen mit Indien, sind die islamischen Länder - ihrer ideologischen Verfassung nach - hoffnungslos reaktionär und - strukturell - nicht weniger in Besitz- und Privileg-Kasten aufgeteilt; den Rest beißen die Hunde.
Sieht man sich die Jahrtausende Menschheitsgeschichte näher an, so wird einem schnell klar, daß die Ideen der Demokratie von Freiheit und Menschenrecht einen utopischen Wert haben. Die Charta der Menschenrechte ist eine Utopie; sie stellt Forderungen auf, formuliert Wünsche, die das bisher Gültige aus der Welt schaffen wollen.
Das hat es in der Geschichte noch nicht gegeben. Die Idee der Freiheit und Souveränität des Einzelnen ist ohne Beispiel. Was früher für den König galt, soll jedem Menschen von Gott zugedacht sein, so ist die Idee.
Die Idee stellt die Realität in Frage, denn die spricht eine andere Sprache. Realität ist die Welt der Zwänge, der Anpassung und der Repression.
Die politischen Ziele kollidieren mit einer ewigen Wahrheit.
Gegen Rassismus, soziales Unrecht, Klassen- und Kastensysteme, Relativismus, Polytheismus... Für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, ethische Entschiedenheit, Monotheismus...
Das Modell Amerika und das System Indien. Brahmin und die Herrschaft der Priester und Gelehrten seit 3.000 Jahren.
Es war ein weises System, das jeden Konflikt mit der Realität vermied. Die Weisheit der Alten bestand darin, die Gesetze der realen Welt zu erkennen und ihrer stets eingedenk zu bleiben. Der Gesetzesgedanke hatte den Sinn, die Freiheit zwischen den Realien und durch das Gesetz zu entdecken und zu nutzen. Der Geist vom Sinai war geboren. Er war etwas mehr als der vorbiblische Grundgedanke, doch ihm sehr ähnlich.
Der vorbiblische Geist herrschte über Krieger, Bauern, Handwerker, Sklaven und schloß aus, was die gesellschaftliche Harmonie störte. Staaten, die sich der Einsicht beugten, expandierten zu Weltreichen, die ewig währten; denn ihr Gesetz stieß sich nicht an der Ordnung des Himmels auf Erden.
Das war vernünftig organisiert.
Warum können wir nicht mehr akzeptieren, was über die Jahrtausende selbstverständlich war? Niemand stellte es in Frage, die innere Wahrheit des Systems hatte ihre Evidenz. Das Bild vom Menschen, das sich dem antiken System widersetzt, existierte noch nicht oder hatte jedenfalls keine Bedeutung.
Die Ereignisse von Ägypten und am Sinai, die Demonstration Jesu von Nazareth fünfzehnhundert Jahre danach haben am alten System und an den Weisheiten der ewigen Welt gerüttelt. Mein Reich ist nicht von dieser Welt, hat Jesus gesagt, und vielleicht war er jener Messias, den man erwartet hatte. Die Freiheit vom Gesetz ist unmöglich und eine Herausforderung, eben weil sie das Unmögliche will.
Verbunden war damit nicht nur die Befreiung von den rituellen Vorschriften des Judentums. Viel schwerer wog der Hintergedanke, die Gesetze von Herrschaft und Sklaverei außer Kraft zu setzen. Und das hieß: das alte Herrschaftswissen zu konterkarieren, es durch ein anarchisches Denken abzulösen.
Die Sklaven waren zumindest im Geiste aufgestanden. Der neue Geist nahm ihre Befreiung vorweg. Gott hatte es ihnen am Sinai vorgemacht: die alten Regeln gelten nicht mehr. Damals kapitulierten die mächtigen Götter Ägyptens vor den störenden und schließlich zerstörenden Einwänden und Eingriffen jenes Gottes, der den entkommenen Sklaven erstmals seinen Namen offenbarte, und der Name enthält die Botschaft der Zerstörung.
Die Zerstörung ist das eigentlich schöpferische Wirken des Himmels auf Erden, sei es in Form von Orkanen, Erdbeben, Meereswüten... Die Vernichtung der Weltreiche durch die Gebote des Himmels war die Befreiung der Menschen aus der Sklaverei. Und es hieß: Was bisher galt, gilt nun nicht mehr.
Das Gesetz der Freiheit ist wider das Gesetz der Herrschaft, das sich aber immer wieder herauswagt, weil seine Schwerkraft nach wie vor die Realität instand hält. Das befreiende Moment der Zerstörung leidet unter dem friedlichen Aufbau.
Im Geiste der Freiheit wird die Idee des Friedens zu einem bedrohlichen Fetisch, der die alten Herrschaftsverhältnisse restauriert, "die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher" macht; denn das ist sein Gesetz, das Gesetz der Herrschaft gegen die Freiheit. Die werteschaffende Friedensgesellschaft ist die Hölle auf Erden für den Geist des vollkommenen Menschen.
Der partielle, der insuffiziente Mensch existierte in seiner jeweiligen gesellschaftlichen Position, gewissermaßen als menschliche Attrappe. Er existierte als Krieger oder als König oder als Bauer. Der Bauer war kein Mensch wie der Krieger. Der Krieger war kein Bauer. Und mit den Outcasts wollte keiner von ihnen etwas zu tun haben.
Imgrunde hat sich an dieser geregelten Auffassung nicht viel geändert, nur wird es heute nicht offen zugegeben. Das alte Kastensystem gilt unverändert. Vielleicht sind die Grenzen durchlässiger geworden. Aber auch früher waren Grenzüberschreitungen kraft Befehl oder Gunst möglich.
Was ist anders geworden? Wir sind weniger ehrlich als die Alten. Es besteht ein Widerspruch zwischen dem, was wir meinen und angeblich wollen, und der gesellschaftlichen Realität.
Wer sich als gesellschaftliches Wesen begreift, unterscheidet sich nicht wesentlich vom herkömmlichen gesellschaftlichen Wesen, sei's nun im Alten China oder in Indien, das sich seine Strukturen seit dreitausend Jahren bewahrt zu haben scheint.
Wer sich bewußt vom System verabschiedet, hat vielleicht eine Chance, seine Wirklichkeit dem Anspruch gleich zu machen. Wenn der Geist der Freiheit erlischt, tritt die ewige Sklaverei auf den Plan, um den Himmel zu verfinstern.
Wir kommen auf den alten Gegensatz zurück, der der Seßhaftigkeit, dem Landbesitz, der territorialen Herrschaft naturgemäß die Stirn bietet oder sie unterläuft. Der Vertriebene macht aus seiner Not eine Tugend. Der Bodenlose ist von nun an überall daheim.
Die Zigoyim werden zum Prototyp des klassen- und kastenlosen Menschen. Wenn die moderne Gesellschaft sich globalisiert und keinen Halm mehr ungeschoren läßt, stehen wir an einem neuen Anfang. Wenn sich nichts mehr bewegt, stürzt plötzlich alles. Dem alten wird kein neues Gesellschaftsmodell entgegengestellt. Der messianische Krieg fegt hinweg, was dem Wandervolk im Wege ist. Der Geist der Freiheit fordert sein Recht.
Der Krieg gegen die Moderne erhält Sinn und Namen nur als Krieg gegen die ewige Seßhaftigkeit, gegen die Landbesitznahme, gegen den Diebstahl, der sich Eigentum nennt. Ja, Eigentum ist Diebstahl, ist Raub und Mord, ist Sachenrecht gegen das Menschenrecht. Jeder Grundbesitzer ist ein Killer vor dem Herrn, weil er den Menschen den Lebensraum wegnimmt und damit das Kastensystem stets von neuem begründet.
In der stationären "Gesellschaft" ist der Mensch eine Sache, auch wenn er heute nicht mehr ausdrücklich dem Sachenrecht unterliegt. Das moderne Zivilrecht ist vom selben Ungeist. Das Sachenrecht regelt ein System von Privilegien. Eine Sache wird durch Besitz zum Privileg. Sachbesitz eines antiken "Herrn" zu sein, also "Servus" eines "Domini", ist ein Vorrecht.
Das indische (wie das moderne) Kastensystem ist eine graduierte Besitzform des Herrschers bzw. der herrschenden Klasse oder Kaste. Der Mensch als Mensch ist wertlos, seinen Wert erhält er durch die gesellschaftliche Einvernahme, seine "Stellung" im Gesamten, im Apparat. Die Priesterschaft ist dazu da, allem den amtlichen Segen zu geben.
Hinter der Wirklichkeit lebt eine Philosophie, ist der Gedanke, verbunden mit schier ewiger Erfahrung, daß diese Form der Selbststrukturierung dem Organismus des Menschen entspricht. Die Organe und Gliedmaßen finden in den gesellschaftlichen Organisationsformen ihren Niederschlag. Die Brahmanen sind der "Kopf", die Krieger sind die "Faust", der weltliche Adel, die Beamten des Königs sind die Organisatoren von Recht und Ordnung, also langer Arm der Herrschaft mit Hand und Fingern; Nerven, Auge und Ohr, Polizei, Kontrolle. Die Bauern hatten für den Lebensbedarf zu sorgen. Das Handwerk machte alles schön und nützlich. Die Sachwerte, die geschaffen wurden, waren von den Schaffenden nicht zu trennen. Der Schneider war so viel wert, wie seine Kleider und Röcke hergaben. Die Qualität seiner Arbeit bestimmte seinen Rang. Die Sachen standen und stehen im Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens. Insofern ist jeder Handwerker, Bauer, Beamte, Soldat eine Sache der herrschenden Kaste. Denn diese allein hat einen humanen oder quasi-göttlichen Eigenwert.
Die gesellschaftliche Organisation zum Ameisenstaat macht alles Werte und Besondere des Menschen zunichte. Das Individuum ist unter dem gesellschaftlichen Aspekt zunächst nur eine Idee. Aber diese Idee hat eine Grundlage in der "faktischen" Besonderheit und Unverwechselbarkeit jedes einzelnen Menschen.
Das Individuum ist eine Idee, gewiß, doch eine Idee, die sich umsetzt, die sich wirklich macht. Aller Pessimismus, alle Resignation beschränkt sich auf den Menschen als das gesellschaftliche Wesen, gegen das der Mensch als der Unteilbare und Einzelne die Alternative ist. Nicht Max Stirners "Einziger und sein Eigentum", sondern der vom Eigentum abgelöste, Unkäufliche, mit Sachwerten nicht aufrechenbare individuelle Jedermann.
Eigentum ist Diebstahl, weil aus dem irdischen Reservoir veruntreute Himmelsgabe Gottes für all seine Geschöpfe. Das Paradies ist gleich nebenan, heißt, daß die gesellschaftlichen Verhältnisse als gefährliche Metastasen erkannt werden müssen, an der die frei geborenen Menschen zugrunde gehen werden, wenn sich kein Mittel findet, sie davon zu heilen.
Die Einsicht, daß der Krieg der Vater der Dinge sei, wie Heraklit übersetzt wird, diese Einsicht muß präzisiert werden. Der Krieg ist der Vater der Dinge, weil und soweit er die Menschen vernichtet und somit das Eigentum auf immer weniger Menschen beschränkt. Der Krieg zerstört aber auch die Dinge, vernichtet das Eigentum, was besonders auf den modernen Vernichtungskrieg zutrifft. Heute müßte es also heißen: Der Krieg ist der Vater der Freiheit, ist der Befreier aus gesellschaftlicher Enge, aus den Zwängen der sichtbaren und unsichtbaren Sklaverei, der verbrecherischen Eigentumsverhältnisse. Die Niederlage im Krieg ist die Niederlage der herrschenden Kaste und also die Chance der bislang Beherrschten zur Freiheit.
Die Befreiung von 1945 und die damit einsetzenden Wanderungen waren die Anfänge eines neuen Nomadentums, das im Laufe der Jahre und Jahrzehnte allerdings in Vergessenheit geriet und sich sozusagen im Sande verlief. Der sprichwörtliche Verlauf im Sande ist aber ein verbaler Fingerzeig darauf, daß die Wüste die Heimat des Menschen ist, daß dies, nämlich seine Heimatlosigkeit, jenes Paradies ist, von dem er immer geträumt hat, wenn er seiner gesellschaftlichen Arbeit nachging.
So etwas wie ein Anarcho-Kommunismus ist vielleicht die einzige denkbare und akzeptable menschliche Form der Gemeinschaft. Der israelische Kibbuz unterlag dem Kapitalismus, gewiß, hatte jedoch die Merkmale eines gelungenen, nämlich freien sozialistischen Modells.
Als die Privatisierung um sich griff, hatte dies zwei zu beachtende Aspekte. Privatisierung versprach die Befreiung vom "Vater Staat", der bis dahin für alles verantwortlich war. Der (unfreie oder freie) Sozialstaat brachte für seine, obzwar partiell entmündigten Bürger etliche Vorteile mit sich. Fahrpreise, Mietpreise, Lebensmittelpreise, alles, was zum Lebensnotwendigen gehört, war billig. Der Luxus blieb teuer, weil nicht notwendig. Die Privatisierung und Kapitalisierung hat zur Folge, daß die täglichen Kosten enorm steigen, während die unnötigen Sachen erschwinglich gemacht werden. Der sogenannte Umweltschutz trägt allerdings dazu bei, daß gewisse Dienstleistungen über die Preisgestaltung so eingeschränkt werden, daß nur noch die "Besserverdienenden" sie sich leisten können. Die Kampagnen um höhere Benzinpreise ("Öko-Steuer"), Entlastung des Straßenverkehrs usw. haben den Zweck, die niederen Kasten wieder zum Fußvolk zu machen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind für den modernen Paria nicht mehr bezahlbar. Die indischen Dalits (etym. = Tür, Tor, Pforte, Deckel) haben in diesen modernen Türenstehern und Deckelhaltern ihr überzeugendes Pendant.
Die Outcasts, die vor der Tür, vor den Toren der Stadt, sind für alles zuständig, was außerhalb des Lebens mit diesem dennoch zusammenhängt. Latrinen sind zu reinigen und wieder abzudecken, Abfälle müssen beseitigt werden. Das Gesindel vor dem Tor ist unberührbar, weil der Gestank, den es verbreitet, der Dreck, die Krankheitserreger, die ihm anhaften, unangenehm und bedrohlich sind für jeden, der dazugehört, also für jeden Incast. Es ist ratsam, den Dreckigen aus dem Wege zu gehen.
Die Torsteher dürfen nicht herein, sie dürfen kein Haus betreten, keinen öffentlichen Platz, keine Straße, wo die andern spazieren. Sie dürfen keinen Schatten werfen, und sie werfen keinen Schatten, weil ihr Reich die Dunkelheit ist, die andere Seite des Lebens. Sie sind die Ratten der Gesellschaft, so sind ihnen die Ratten auch heilig.
Sie sind unsichtbar, unhörbar, ja undenkbar, unvorstellbar. Sie sind die Schattenseite des Reiches und also des gemeinen Reichtums. Sie sind wichtig, weil sie den Dreck beseitigen und dadurch das Gemeinwesen reinhalten, ohne selbst dazuzugehören. Sie sind die Aasfliegen, die die Abfälle und den Kot vertilgen und neu verteilen, der zweite Verdauungstrakt der alten wie der neuen Gesellschaft, die Verdauer des Verdauten.
Wenn Mahatma Ghandi sie zu den Kindern Gottes erklärte, so war dies eine billige Geste. Ghandi war nicht ihr Freund. Seine Hungerexperimente führten den Hungernden vor, daß sie noch weniger essen sollten.
Die moderne Mülltrennungsideologie kündigt die Wiederkehr des Kastensystems und damit der Outcasts schleichend nachdrücklich an. The Brave New World des Aldous Huxley ist die literarische Ausschmückung des Systems. In den Obdachlosen, die zu festlichen Anlässen - ob in Moskau, in Rio oder in Berlin - von der Polizei eingesammelt und an den Stadträndern ausgeladen und mit Fußtritten vertrieben, von Finsterlingen der Nacht womöglich erschlagen werden, bestätigt sich die indische Theorie von der ewigen Wiederkehr der Unerlösten. Wie der Abfall kein Ende nimmt, so kehren auch die Dalits immer wieder. Der Dreck wird vor die Stadt gekarrt und ist doch ewig. Er wird die Stadt überdauern.
Der Dreck und der Abfall, das sind, auf die Menschen übertragen, die Hoffnung und die Chance. Es sind die Blüten, ist der Blütenstaub vom Baume des Unrechts und der bösen Wahrheit. Die böse Wahrheit ist die Wirklichkeit, wenn wir die Idee und die Möglichkeiten vergessen.
Der Abfall, die Kloake, das Mensch. Die städtische Massengesellschaft erschafft die Kothalden und Jauchemeere. Das stinkende Müllgebirge ist die Heimat der Letzten, der Wegwerf-Menschen. Wenn sie den Dreck nicht fliehen, wenn sie die Latrinen nicht ihren Erzeugern und Besitzern überlassen, wird das System nicht enden. Erst wenn die Herren in ihrem eigenen Dreck ersticken, wird die Welt ein anderes Gesicht erhalten, und dies wird geschehen, wenn die Mistkäfer den Mist, die Ratten das Schiff verlassen, dann wird es sinken.
Solange die Dalits vor den Toren lagern und die Kanaldeckel bewachen, wird es den Herren und Hütern, den Kriegern und Propheten der Kloake gutgehn. Erst wenn der Dreck sich nicht mehr trennen läßt, wenn er an seinen Herren klebt und sie den Gestank verbreiten, wird die Welt eine andere sein.
Friede den Hütten und Krieg den Palästen!
Es ist also Hoffnung. Nicht daß die Dalits die neuen Nomaden wären; aber die Verweigerung, das sinnliche Verlassen der Städte, ist das A&O der Überwindung. Solange die sogenannte Arbeitslosigkeit als Mangel und Makel erlebt wird, ist keine Änderung in Sicht. Erst wenn die gesellschaftliche Arbeit von den Arbeitenden und zur Sklaverei Verdammten als eine Schande begriffen wird, zeigt sich das erste Licht am Horizont. Und das wird nie sein. Eine Utopie im Sinne des Wortes.
Das Sklavensystem funktioniert, weil der Mensch dazu prädestiniert ist. Seine Natur erlaubt ihm beides: er kann Herr und kann Sklave sein, Unterdrücker oder Unterdrückter.
Wer weder Herr noch Sklave sein will, ist frei; er kann gehen oder bleiben, er ist frei. Der Geist der Freiheit ist wirklich etwas ganz Besonderes in dieser Welt.
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