I.
09. Februar 2001
Wenn die sich von ihrer Herausgeberschaft her als "jüdisch" verstehende Publikation QIMOSH feststellt, daß die Formen der Demokratie bereits geschaffen und nur mit neuen Inhalten zu füllen seien (Heft 1, S.27), dann hat sie ihre eigenen realhistorischen Denkvoraussetzungen nicht genügend reflektiert und vor allem ihrem Leserpublikum nicht ehrlich offengelegt.
Zwar ist der Feststellung unbedingt zuzustimmen, weil diese Formen der Demokratie in Deutschland bereits zur Zeit Adenauers durch die Implementierung der öffentl. Institutionen gemäß dem GG aufgebaut worden sind - was die "Adenaueristen" Demokratie nannten, wurde später höhnisch mit dem Schmähwort "bloß formal" abgetan - aber der Demokratismus, der lange vor 1968 von gewissen remigrierten Akademikern hauptsächlich in Frankfurt vorgedacht und dann von den 68er Studenten gleich einer gewalttätigen nazistischen Sturmtruppe parallel zur landesverräterischen sozialliberalen Regierung in Bonn eingeführt worden ist, hat diese Formen um ihre ethischen Sinnwerte gebracht. Tatsächlich ist durch die 68er die Freiheit "zur Recht- und Gesetzlosigkeit verkommen", wie QIMOSH deutlich ausspricht.
Der "jüdische" Publizist Sam Wonder, seinen Kritikern bekannt als H.L. alias A.K., erkennt völlig zutreffend im Islam die Remedur des Verhängnisses von 1968 ff.. In einem Islam, der sich selbst in einem historisch-dialektischen Prozeß wieder "einen neuen Charakter geben wird", indem er, so wäre der Gedanke besser weiterzuführen, seine "Haskalaisierung" vermeidet und sich auf seine erste und wahre Sunna, die des weltweiten Klassenkampfes gegen die Ausbeutung und Zinsknechtschaft, zurückbesinnt. Diese Besinnung zwänge die verlorenen Sinnwerte zurück und muß notwendig zum Krieg als Vater aller Dinge des Kampfes führen. Krieg jedoch ist nicht führbar ohne Nennung des Feindes und seine Demaskierung. Der Feind ist jener, der die Sehnsucht der Massen nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit in die Sümpfe des Freudomarxismus verleitet hat: das Haskalajudentum. Zu ihm zählt der Marxismus und Freudianismus wie auch der nazi-ähnliche Zionismus. Aber man sollte es nicht nur politisch sehen; es kommt nicht von ungefähr, daß die "kulturellen" "Aufklärer" wie O.Kolle und B.Uhse ihre Vorläufer in Markus Hirschfeld und Arthur Schnitzler haben. Neue Inhalte können nicht sprießen, solange die politisch-juristisch-medial-kulturelle Diktatur der Haskala auf Europa lastet wie ein Betondeckel. Solange dieses Problem nicht aufgezeigt wird, bleibt QIMOSH nur komisch.
II.
11. Februar 2001
Der Islam als Remedur der Gesetz- und Rechtslosigkeit innerhalb der "bloß formalen" Demokratie! Und nicht etwa das Judentum. So sieht es der auch nach seinem eigenen Selbstverständnis jüdische Sam Wonder. Der Muslim stimmt aus ganzem Herzen zu. Deshalb fiel ihm der in dieser Aussage steckende strategische Widerspruch auf. Ihm liegt der religionspolitische zugrunde. Wonder sagt zu seinem Selbstwiderspruch, der von ihm ebenfalls befürwortete Zionismus sei der stärkste Stachel, den inert gewordenen Islam auf sein göttliches Fundament zu stoßen, damit er sich wieder kräftige.
Er empört sich jedoch über die Konsequenz der blutigen Nasenstüper. Diese Empörung ist letztlich dumm, weil sie nicht erkennen will, was sie unbewußt längst erkannt hat. Die Antwort auf das toranische Landversprechen an die Nachkommenschaft des Betrügers Jaqub ist die koranische Aufforderung an die Nachkommenschaft des betrogenen Ismael, die Landvertreiber wieder zu vertreiben, "von wo sie euch vertrieben haben". Das macht den Krieg zwischen den Halbbrüdern unausweichlich. Der Zionismus hat ihn mittels des Ersten Weltkrieges eröffnet und mittels des Zweiten zum vorläufigen Erfolg gebracht. Die koranische Botschaft muß deshalb einen Weltkrieg zur Rückgewinnung des Landes führen. Die Halbbrüder haben nicht nur einen Kampfplatz gemeinsam, die Erde, den Erdball, sondern auch einen einzigen Gott. Deshalb bilden die zionistischen Juden und die Muslime je eine Weltpartei Gottes. Eine von ihnen muß den Namen Gottes mißbräuchlich führen, muß Ihn damit lästern. Der Gottesweltkrieg muß den Streit entscheiden. Die Lauen, die Christen also, werden sich als die Ausgespieenen erweisen. Die noch nicht in den Krieg Hineingezogenen, also die Hinduisten und die Chinesen (Konfuzianer, Taoisten, Buddhisten) werden in ihm neubestimmt werden wie die deutschen Neopaganen (Nazis). Wir haben lange Zeit mit einem Dritten Weltkrieg gerechnet. Er wird auch kommen, aber jetzt als Kosmischer Krieg. Und die neue US-Regierung erwartet ihn auch, "erkennt" ihn gemäß ihrer technokratischen Auffassung. Warum sonst wollte sie ein Raketenabwehrsystem gegen "Schurkenstaaten" aufbauen, obgleich die befürchteten Angriffswaffen voraussichtlich nie zur Anwendung kommen werden, weil sie finanziell unerschwinglich sind.
Die Frage der US-Verteidiger ist also falsch gestellt. Sie müßte lauten: Wer ist wie Gott? Micha El?
Diese Frage wäre zuerst zu richten an die Parteigänger des Zionismus. Diese nazistische Bewegung unternimmt die Gründung und Ausweitung eines Staatsgebildes, für das sich Gott nicht ausgesprochen hat. Die gläubigen Juden selbst erwarten diesen Staat erst nach der Ankunft ihres Messias. Deshalb setzten sich die Zionisten mit ihrem Staatsprojekt an die Stelle Gottes. Und somit wurden sie zu Agenten des Satans. Wer ist wie Gott? - ist nicht nur ein Fragesatz, sondern auch eine Kampfparole, von der ein Erzengel seinen Namen erhielt. Die Soldaten Michaels werden Waffen einsetzen, gegen die ein Raktenabwehrschirm nichts mehr nutzt.
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